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Wertschätzung als Schlüssel für ein besseres Miteinander und mehr Erfolg

Über all das Bestreben sein Selbst zu finden und das eigene Potential zu entfalten gerät die Wertschätzung Anderer mit all ihren Talenten leider und aus unserer Sicht „Mängeln“ oft in den Hintergrund. Im Bestreben nach Selbstoptimierung kann leicht übersehen werden, dass es auch Menschen gibt die mit sich ganz einfach zufrieden sind und auch mit ihren „scheinbaren“ Defiziten ganz gut zurechtkommen.


Steht es uns dann zu dies zu beurteilen und sie zu drängen etwas verändern zu müssen?

Ja, werden viele sagen – im beruflichen Kontext auf jeden Fall.

Dann stellt sich für mich die Frage „Was ist Kritik?“ oder „Wie sieht ein wertschätzender Umgang mit scheinbaren Defiziten aus?“.


Versuchen wir einmal uns in eine entsprechende Situation zu versetzen.

Sie ärgern sich regelmäßig über bestimmte Dinge, die ihr Mitarbeiter falsch macht und äußern dies auch lautstark und nachdrücklich, damit derjenige das auch wirklich versteht.

Was wird wohl passieren?

Jede unflätige Zurechtweisung oder Tadel wird zusehends zu mehr Unsicherheit führen. Die Angst davor wieder einen Fehler zu machen wird zunehmen, die Anspannung steigt. Dies führt zu noch mehr Fehlern. Ein Teufelskreis beginnt und letztendlich sinken die Leistungen des Betroffenen, er fühlt sich verunsichert und unfähig.

Szenenwechsel, selbe Situation, andere Vorgehensweise.


Sie bitten ihren Mitarbeiter zu einem offenen Gespräch. In diesem äußern sie ihre Zufriedenheit in den Bereichen die für sie stimmen und sprechen dann die Bedenken bezüglich der gemachten Fehler an. Sie ersuchen ihn / sie seine Sicht darzustellen mit der Aufforderung sich zu überlegen, was genau er / sie brauchen würde, um sich in diesem Punkt zu verbessern.

Was glauben sie, welcher Ansatz zu mehr Erfolg führt? Versuchen sie sich in diese Situation hineinzuversetzen.


Nun, unsere Partner, unsere Kinder und Freunde reagieren im Prinzip gleich.

Wir können das auf alle unsere Beziehungen anwenden. Besonders bei Kindern, die ja von uns lernen und ihre Verhaltensweisen zu einem gewissen Teil übernehmen. Man muss nicht alles beschönigen oder ignorieren. Natürlich dürfen wir Dinge ansprechen, die uns unmittelbar berühren. Die Art und Weise jedoch, wie wir damit umgehen, wie respektvoll wir unserem Gegenüber dies nahebringen macht den Unterschied.


Ist es wirklich damit getan uns selbst zu optimieren und uns anderen überlegen zu fühlen?

Andere Menschen wert zu schätzen und zu fördern macht letztendlich glücklicher als sie zu verurteilen und zu tadeln.







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